IM MÄRZ 2005 besuchen zwei ehemalige Zwangsarbeiterinnen aus Weissrussland, die bei den Pallottinern in Limburg gearbeitet haben, auf unsere Einladung hin die Diözese Limburg. Sie werden vom 9. bis 16. März bei den Limburger Pallottinern wohnen.
Weitere Informationen dazu folgen.
 IM SOMMER 2004 besuchte erneut eine Delegation aus dem Bistum Limburg ehemalige Zwangsarbeiter in Lettland und Weißrußland, um neben der Zahlung der Entschädigungen aus dem Fonds der katholischen Kirche auch ein persönliches Zeichen der Versöhnung zu setzen.
Insgesamt wurden bisher 18 Personen, die im Bereich des Bistums Zwangsarbeiterdienste leisteten, durch den kirchlichen Suchdienst in München lebend gefunden und entschädigt, einige – wie Stepanida – sind jedoch inzwischen nach der Entschädigung gestorben. 50 Personen konnten als bereits tot ermittelt werden. Für mehr als dreihundert Personen laufen noch die komplexen Ermittlungen des kirchlichen Suchdienstes. Da immer wieder ehemalige Zwangsarbeiter noch lebend gefunden werden, hat die Deutsche Bischofskonferenz noch einmal die Frist zur Entschädigung bis zum 31. Dezember 2004 verlängert. Eigentlich sollte der Suchdienst in München schon zum 31. Dezember 2003 seine Arbeit einstellen.
(5. August 2004)
 BISLANG 504 FREMDARBEITER haben seit der Gründung des Entschädigungsfonds der katholischen Kirche eine Entschädigung erhalten (Stand 1. Dezember 2003).
In den vergangenen drei Jahren wurden dem Entschädigungsfonds die Namen von insgesamt 3.683 Fremdarbeitern gemeldet (bundesweit). Von diesen sind 711 bereits verstorben. 1.474 Fremdarbeiter seien bislang nicht zu ermitteln gewesen, bei 398 Personen liegen bislang nur unvollständige Daten vor.
(Februar 2004)
 AUCH AUS DER EVANGELISCHEN KIRCHE liegen nun offizielle Forschungsergebnisse über Zwangsarbeiter in kirchlichen Einrichtungen vor. Im Januar 2004 haben die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Diakonischen Werke (DWHN und DWKW) ihren Bericht veröffentlicht. Danach sind nun im Gebiet dieser beiden Kirchen 261 Personen namentlich bekannt, von denen 9 in Pfarrhaushalten beschäftigt waren, 251 in insgesamt 26 diakonischen Einrichungen, überwiegend in der Garten- und Feldarbeit oder in der Hauswirtschaft. Dies sind etwa 0,4 % der insgesamt im Gebiet des heutigen Bundeslands Hessen eingesetzten Zwangsarbeiter.
(Januar 2004)
 IM NOVEMBER 2003 gab es den ersten Besuch eines ehemaligen Zwangsarbeiters im Bistum Limburg: Auf Einladung von Bischof Kamphaus besuchte Jan N. das Bistum. Höhepunkte waren neben dem offiziellen Empfang im Bischöflichen Ordinariat der Besuch auf dem Roßberger Hof, wo Jan N. während des Krieges eingesetzt war sowie der Besuch der Ausstellung in der St. Angelaschule, Königsstein, wo er rund 100 Oberstufenschülerinnen von seinem Schicksal berichtete. Die Berichte zu diesem Besuch können unter Kirchliche Praxis/Bistum Limburg/Persönlich abgerufen werden.
Von 558 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, die bei Einrichtungen des Bistums Limburg beschäftigt waren, konnten bis 2004 dreizehn als noch lebend gefunden und entschädigt werden.
(Januar 2004)
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Chronik der Recherche (8 kB)

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Reisetagebuch (ohne Fotos, PDF) (137 kB)

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Sonntag Aktuell 23.11.03 (2 Artikel) (417 kB)

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Stand der Entschädigung Dez. 2003 (11 kB)

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FR vom 15.04.2003: Zwangsarbeit in den Kirchen (79 kB)

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Kuratoriumsbericht »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« Dez. 2003 (116 kB)

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Bericht der EKHN, EKKW, DWHN und DWKW (135 kB)

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Pressemeldung zur Besuchsreise Sommer 2004 (52 kB)

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Projektvorhaben 2004 der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« (41 kB)