DIE PFARREI HEILIG KREUZ einschließlich des Ursulinenklosters St. Joseph vermerkte am 31. Mai 1941 auf dem Meldebogen der »Kräftebilanz« 30 Kriegsgefangene. Wo diese eingesetzt waren, ist bislang nicht bekannt. Annehmbar ist ein Zusammenhang mit dem im Kloster eingerichteten Lazarett. Im Pfarrhaus der Heilig-Kreuz-Gemeinde waren während des Krieges drei Kinder (ein russisches Mädchen »Nina«, *1944, und ein ukrainischer Junge »Viktor«, *1941, mit seiner Schwester »Elisabeth«, *1937) untergebracht.
IM KRANKENHAUS MARIA HILF der Dernbacher Schwestern, das sich im Eigentum der Pfarrei befand, hielten sich während des Krieges 56 Russen auf, die dort medizinisch behandelt wurden. Eine Beschäftigung ist bislang nicht nachzuweisen. Ob sie teilweise mit den von Pfarrer Hesse gemeldeten »Kriegsgefangenen« identisch sind, ist unklar.