Taufe von Kindern ukrainischer Familien im Stalag VII A in Moosburg a. d. Isar durch einen katholischen Geistlichen (Foto: Stadt Moosburg a. d. Isar)

 ZWANGSARBEIT IN DER KIRCHE - eine vielleicht etwas überraschende Überschrift. Doch auch kirchliche Einrichtungen – Pfarreien, Krankenhäuser, Klöster – haben während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeiter eingesetzt. So, wie auf vielen Bauernhöfen »Fremdarbeiter« die Arbeitskraft eingezogener Väter und Söhne ersetzen mussten, so wurde auch in vielen kirchlichen Einrichtungen auf Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene zurückgegriffen.
 WIE DIE KATHOLISCHE KIRCHE durch die Beschäftigung von Zwangsarbeitern in das Unrechtssystem des Nationalsozialismus eingebunden war, wer die zu Zwangsarbeit herangezogenen Menschen waren und welches ihre Lebenswege – darüber will diese Website beispielhaft berichten. Ihr Augenmerk gilt zunächst dem Bistum Limburg, später sollen auch Berichte aus anderen Bistümern hinzukommen.
 DIESE WEBSITE ist nicht nur unter der Adresse www.zwangsarbeit-in-der-kirche.de erreichbar. Eine Offline-Version wird auch innerhalb der Ausstellung »Zwangsarbeit in der Kirche« des Bistums Limburg als »Digitaler Katalog« gezeigt.
 DIE AUSSTELLUNG »Zwangsarbeit in der Kirche« wird seit November 2002 in verschiedenen Orten im Bistum Limburg gezeigt. Weitere Informationen dazu und zu den jeweiligen Ausstellungsorten und -terminen finden Sie im Ausstellungskalender (Menü »Ausstellung«).
Diese Ausstellung wird durch das Bistum Limburg verantwortet, daher beziehen sich die dort geschilderten Beispiele überwiegend auf das Bistum Limburg; sie finden sich auch in dieser Website wieder. Die anderen katholischen Bistümer Deutschlands sind jedoch eingeladen, sich mit eigenen Beispielen und Darstellungen zu beteiligen.
 BEDIENUNGSHINWEISE 
Die einzelnen Seiten können Sie über das Aufklappmenü oben auswählen; innerhalb des Bereichs Kirchliche Praxis finden sich zusätzliche Elemente, um die Darstellungen zu einzelnen Einrichtungen und Personen aufrufen zu können.
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