DIE AUSSTELLUNG »ZWANGSARBEIT IN DER KIRCHE« richtet sich zunächst an junge Menschen, möchte aber auch ältere ansprechen, gerade solche, die die Zeit des Nationalsozialismus selbst erlebt haben. Im Idealfall ist sie ein Ort, an dem es zu Begegnung und Austausch kommt. Neben einer allgemeinen Darstellung der damaligen Rahmenbedingungen und des Verhaltens kirchlicher Stellen geht sie konkret auf die Situation im Bistum Limburg ein. Sie sollte daher an möglichst vielen Orten in dieser Region gezeigt werden. Der lokale Bezug kann die Auseinandersetzung mit der Geschichte des eigenen Ortes fördern, aber auch helfen, das vielleicht anfänglich abstrakt erscheinende Thema Zwangsarbeit mit dem eigenen Leben zu verbinden und daraus Anregungen für praktisches Handeln heute zu gewinnen. ALLEN ENTLEIHERN möchten wir die sorgsame Ausgestaltung eines Rahmenprogramms daher besonders ans Herz legen. Ergänzende Vorträge, Erzählcafés, Filmvorführungen, Gespräche mit Zeitzeugen und anderes erleichtern den Besuchern den Einstieg in das Thema. Darüber hinaus tragen sie zur intensiveren Auseinandersetzung bei. Zum Rahmenprogramm sollte auch eine entsprechend gestaltete Eröffnungsveranstaltung gehören, zu der verschiedene Personen und Gruppen des gesellschaftlichen Lebens vor Ort und in der Region sowie die Presse eingeladen werden. AUFGEBAUT benötigt die Ausstellung »Zwangsarbeit in der Kirche« eine Stellfläche von mindestens 120 qm. Sie umfasst 23 Ausstellungstafeln, 4 Vitrinen, 2 PC-Terminals, 2 Hörstationen, 2 Lesepulte mit Dokumentensammlung und Gästebuch sowie 1 Prospektständer. In den vorgesehenen Räumlichkeiten sollten daher ausreichend Stromanschlüsse vorhanden sein. Transport sowie Auf- und Abbau vor Ort werden von einer Fachfirma durchgeführt. WEITERE INFORMATIONEN entnehmen Sie bitte dem Flyer »Entleiherinformationen«, der bei der Ausstellungsbetreuung oder bei Dr. Thomas Schüller im Bischöflichen Ordinariat Limburg erhältlich ist: Bischöfliches Ordinariat Limburg * Stabsstelle Kirchliches Recht Dr. Thomas Schüller Roßmarkt 4 * 65549 Limburg Telefon: 06431/295-228 * Fax: 06431/295-219 E-Mail: t.schueller@bistumlimburg.de
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